Sammlungsinstitutionen in einer digitalen Welt: Strategien – Methoden – Tools
Wien/Linz, 7.–12. September 2026
Das Belvedere Research Center in Wien veranstaltet vom 7. bis 12. September 2026 zum vierten Mal eine Summer School zum Thema „Sammlungsinstitutionen in einer digitalen Welt: Strategien – Methoden – Tools“. Organisiert wird die Summer School in Kooperation mit dem Institute for Digital Culture der University of Leicester, der Universität für Weiterbildung Krems und der Ars Electronica.
Als Fördergeber konnte das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) gewonnen werden.
Programm
„Sammlungsinstitutionen in einer digitalen Welt: Strategien – Methoden – Tools“ ist ein sechstägiges Trainingsprogramm, das sich den Themen Digitalisierung, digitales Sammlungsmanagement und Online-Präsenz von digitalisierten Sammlungen widmet, um deren Potenziale und Problemstellungen aufzuzeigen. Wie begegnen wir den Herausforderungen und Veränderungen, die sich durch den allseitigen Einzug des Digitalen ergeben? Wie beeinflusst die digitale Transformation traditionelle Strategien von Kulturerbeeinrichtungen? Welche digitalen Kompetenzen müssen entwickelt oder ausgebaut werden?
Im Rahmen der Belvedere Summer School lernen die Teilnehmer*innen, die digitalen Ressourcen in ihren jeweiligen Kultureinrichtungen effektiv zu nutzen und zu erweitern. Im Fokus stehen Strategien der Digitalisierung von kulturhistorisch relevanten Beständen, die Entwicklung userzentrierter Online-Formate und digitales Storytelling, etwaige Einschränkungen durch (bild-)rechtliche und finanzielle Aspekte sowie Linked Open Data (LOD) und der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Museumsbereich unter Berücksichtigung ethischer Werte, sozialer Aspekte und transparenter Prozesse. Ergänzend werden Prinzipien der digitalen Nachhaltigkeit behandelt, um verantwortungsvolle und langfristig tragfähige digitale Praktiken in Kultureinrichtungen zu fördern.
Erworben werden sollen Kenntnisse im Umgang mit Normdaten, Ontologien und Thesauri sowie Kenntnisse konkreter digitaler Vermittlungsstrategien für Sammlungsbestände. In intensiven Workshops werden renommierte Expert*innen mit den Teilnehmer*innen Strategien entwickeln, um allgemeine digitale Kompetenzen aufzubauen und individuelle Problemlösungen zu erarbeiten. Die Belvedere Summer School bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihr professionelles Netzwerk zu erweitern, digitales Know-how im Kultursektor zu erlangen sowie innovative und nachhaltige Projekte zu entwickeln. Internationale Expert*innen wie Ross Parry (University of Leicester), Vince Dziekan (Monash University, Melbourne), Grischka Petri (Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, FIZ Karlsruhe/ Universität Heidelberg), Gudrun Knaus (Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg), Florian Windhager (Universität für Weiterbildung Krems), Chiara Zuanni (Universität für Weiterbildung Krems) und Marc Schuran (checkpointmedia GmbH, Wien) vermitteln praxisbezogenes Wissen über aktuelle Entwicklungen und Trends. Die Belvedere Summer School basiert auf der Expertise, der langjährigen Erfahrung und der erfolgreichen Zusammenarbeit der Kooperationspartner*innen.
Bewerbung
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Zusätzliche Informationen
Die Belvedere Summer School ist als Präsenzveranstaltung geplant. Die Teilnehmer*innen sind verpflichtet, alle sechs Tage vor Ort (Belvedere, Wien / Ars Electronica, Linz) anwesend zu sein. Über etwaige Änderungen werden wir rechtzeitig informieren.
Die Auswahl der Teilnehmer*innen erfolgt durch eine Jury, die sich aus Vertreter*innen der Partnerinstitutionen zusammensetzt. Die Teilnehmer*innen werden voraussichtlich bis Anfang Juli 2026 verständigt. Website: https://digitalmuseum.at/
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Hinweis zu Fotos/Videos und Datenschutz im Rahmen der Belvedere Summer School
Wir möchten darauf hinweisen, dass im Rahmen der Veranstaltung Foto-, Ton- und Filmaufnahmen im Auftrag der Österreichischen Galerie Belvedere und der Universität für Weiterbildung Krems als gemeinsame Verantwortliche gemäß Artikel 26 DSGVO angefertigt werden und aufgrund unseres berechtigten Interesses an der Berichterstattung, Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation in den (sozialen) Medien, in
Publikationen und auf Websites der Verantwortlichen veröffentlicht werden können. Wenn Sie nicht fotografiert oder gefilmt werden möchten, können Sie sich direkt an die Fotograf*innen oder die Mitarbeiter*innen vor Ort wenden.
Die Verantwortlichen verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten zur Auswahl von Teilnehmer*innen, zur Vor- und Nachbereitung sowie zur Durchführung der Veranstaltung, zur Kontaktaufnahme, zur Berichterstattung und zur weiteren Bewerbung dieser und zukünftiger Veranstaltungen. Die Daten werden für die Dauer der Zweckerfüllung und darüber hinaus für die Dauer gesetzlicher Aufbewahrungspflichten aufbewahrt. Daten werden an Vortragende sowie Kooperationspartner*innen und Fördergeber*innen weitergegeben. Weitere Informationen zu Ihren Rechten, den Kontaktdaten der Verantwortlichen und der Datenschutzbeauftragten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.