Konzept und Organisation
Projektleitung:

Christian Huemer (Hauptabteilungsleitung Belvedere Research Center)
Christian Huemer ist seit 2017 Leiter des Belvedere Research Center. Er studierte Kunstgeschichte in Wien, Paris und New York. Von 2008 bis 2017 leitete er die Abteilung Collecting & Provenance am Getty Research Institute in Los Angeles. Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des internationalen Kunstmarkts, die französische und die österreichische Moderne sowie digitale Kunstgeschichte. Editor-in-Chief des Belvedere Research Journal und der Brill-Buchreihe Studies in the History of Collecting & Art Markets.

Ross Parry (Leitung Institute for Digital Culture, University of Leicester, UK)
Ross Parry ist Mitglied des Leitungskomitees der AHRC-Initiative „Towards a National Collection“ für digitale Infrastruktur. Er ist Co- Projektleiter des Forschungsprojekts „Sensational Museum“ und zusammen mit Vince Dziekan Mitherausgeber der Routledge-Buchreihe „Critical Perspectives on Museums and Digital Technology“. Er ist Principal Fellow der Higher Education Academy, Mitglied des Beirats des Attenborough Arts Centre, ehemaliger Tate Research Fellow und ehemaliger Vorsitzender der nationalen Museums Computer Group des Vereinigten Königreichs. Im Jahr 2022 wurde Ross Parry zum Gründungsdirektor des neuen Institute for Digital Culture ernannt, das den Kultursektor bei der Anpassung an eine digitale Welt unterstützt. Zusammen mit Art UK und Collections Trust ist das Institut Gründungspartner des Museum Data Service.

Vince Dziekan (Monash University, Australia & Institute for Digital Culture, University of Leicester)
Vince Dziekan ist ein Senior Academic and Practitioner-Researcher, der sich in seiner Arbeit mit der Transformation zeitgenössischer kuratorischer Praktiken an der Schnittstelle von neuen Designpraktiken, kreativer Technologie und Museumskultur beschäftigt. Er ist Herausgeber von „The Encyclopaedia of New Media Art“ (Bloomsbury) und Mitherausgeber der Buchreihe „Critical Perspectives on Museums and Digital Technology“ (Routledge). Seine neuesten Bücher sind „Museums and design practices“ (zusammen mit Marco Mason) und „Museums and Digital Confidence: Organisation, Collection, Interface“ (zusammen mit Ross Parry und Karin de Wild).

Anja Grebe (Leitung Zentrum für Kulturen und Technologien des Sammelns, Universität für Weiterbildung Krems)
Anja Grebe ist seit 2015 Professorin für Kulturgeschichte undMuseale Sammlungswissenschaften an der Universität für Weiterbildung Krems und leitet dort das Zentrum für Kulturen und Technologien des Sammelns. Sie studierte Kunst- und Medienwissenschaften, Geschichte und Romanistik in Konstanz und habilitierte sich 2012 im Fach Kunstgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie forscht, lehrt und publiziert zu Themen der Theorie und Geschichte des Sammelns und der digitale Transformation von Museen und Kulturerbeeinrichtungen. In Krems leitet sie den Masterlehrgang „Museum & Collection Studies“. Sie ist Mitherausgeberin von „DAC – Digital Journal for Arts & Cultural Studies“.
Wissenschaftliche Projektkoordination:

Johanna Aufreiter (Wissenschaftliche Projektkoordination, Belvedere Research Center)
Johanna Aufreiter ist seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Belvedere. Neben ihrer Tätigkeit der Projektkoordination & Projektmanagements von Drittmittelprojekten (z.B. im FWF-Projekt „OrDiV“), ist sie Mitglied des Tagungskomitees der jährlichen Belvedere-Konferenz „Das Kunstmuseum im digitalen Zeitalter“ sowie Co-Editor des „Belvedere Research Journal“ und der Sammlung Online Reihe „Curator´s Choice„. Sie studierte Kunstgeschichte und Deutsche Philologie an der KFU Graz. Sie war Universitätsassistentin in Graz und Wien und leitete 2013-2017 das Labor für empirische Bildwissenschaft am Institut für Kunstgeschichte Wien. Forschungsschwerpunkte umfassen optische Theorien des Mittelalters, empirische Bildwissenschaft und digitale Kunstgeschichte.

Sylvia Stegbauer (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Belvedere Research Center)
Sylvia Stegbauer ist seit 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Belvedere Research Center, wo sie als Organisatorin und Mitglied des Tagungskomitees für die internationale Online-Konferenz „Das Kunstmuseum im digitalen Zeitalter“ tätig ist und die Belvedere Summer School koordiniert. Sie studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien und Ausstellungstheorie- und praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien. Von 2019 bis 2020 war sie Mitarbeiterin am Vienna Center for the History of Collecting (VCHC) an der Universität Wien, wo sie am Aufbau einer Datenbank mitwirkte. Von 2020 bis 2024 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften am Forschungsbereich Kunstgeschichte. Forschungsschwerpunkte sind die digitale Kunstgeschichte, Sammlungs-, Architektur- und Ordensgeschichte der Frühen Neuzeit sowie die österreichische Barockforschung. Sie ist Vorstandsmitglied bei DArtHist Austria – Netzwerk für Digitale Kunstgeschichte in Österreich.

Tina Lackner (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zentrum für Kulturen und Technologien des Sammelns, Universität für Weiterbildung Krems)
Tina Lackner ist seit 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie Referentin für Wissenschaftskommunikation und Marketing am Zentrum für Kulturen und Technologien des Sammelns der Universität für Weiterbildung Krems tätig. Sie studierte Collection Studies and Management in Krems. Von 2012 bis 2024 war sie als Kulturvermittlerin und Sammlungsmitarbeiterin bei der Esterhazy Betriebe AG beschäftigt, wo sie an der wissenschaftlichen Erfassung des historischen Musikalienarchives mitwirkte. Seit 2023 betreut sie zudem das Weinbauarchiv und Depot in St. Georgen/Eisenstadt.
Organisationsassistenz:
Sophie Rosenberger-Zottl (Belvedere Research Center)
Webadministration:

Max Resch (Universität für Weiterbildung Krems)
Max Resch studierte Informatik an der Technischen Universität Wien. Seit 2021 ist er an der Universität für Weiterbildung Krems tätig und arbeitet in mehren Forschungsprojekten im Bereich des Sammlungswesen an der technischen Architektur und Entwicklung.
Fotografische Dokumentation:
Katinka Gratzer-Baumgärtner (Belvedere Research Center)
Stefan Lehner (Belvedere Research Center)
Maja Radakovic (Belvedere Research Center)
Dagmar Diernberger (Belvedere Research Center)
Ouriel Morgensztern
Vortragende

Freya Schlingmann (Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin)
Freya Schlingmannstudierte Germanistik, Rhetorik sowie Politikwissenschaft in Tübingen und London. Nach dem Studium arbeitete sie als Projekt- und Accountmanagerin in einer Agentur für digitale Markenführung. 2014 wechselte sie zur SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT und trieb dort die digitale Strategie aus der Marketingabteilung heraus voran. Ab 2016 war sie im Städel Museum verantwortlich für Strategie, Ausbau und Weiterentwicklung der digitalen Projekte und Produkte. 2021 übernahm sie die Leitung der Zentralen Projektsteuerung des Verbundprojekts museum4punkt0, in welchem Museen aus ganz Deutschland in 27 Teilprojekten digitale Vermittlungsangebote entwickelten und in den Erfahrungsaustausch mit der deutschsprachigen Kulturerbelandschaft gingen. Seit 2023 leitet sie die Digitalen Museumsdienste der Staatlichen Museen zu Berlin.
Ross Parry (Leitung Institute for Digital Culture, University of Leicester, UK)
Ross Parry ist Mitglied des Leitungskomitees der AHRC-Initiative „Towards a National Collection“ für digitale Infrastruktur. Er ist Co- Projektleiter des Forschungsprojekts „Sensational Museum“ und zusammen mit Vince Dziekan Mitherausgeber der Routledge-Buchreihe „Critical Perspectives on Museums and Digital Technology“. Er ist Principal Fellow der Higher Education Academy, Mitglied des Beirats des Attenborough Arts Centre, ehemaliger Tate Research Fellow und ehemaliger Vorsitzender der nationalen Museums Computer Group des Vereinigten Königreichs. Im Jahr 2022 wurde Ross Parry zum Gründungsdirektor des neuen Institute for Digital Culture ernannt, das den Kultursektor bei der Anpassung an eine digitale Welt unterstützt. Zusammen mit Art UK und Collections Trust ist das Institut Gründungspartner des Museum Data Service.


Vince Dziekan (Monash University, Australia & Institute for Digital Culture, University of Leicester)
Vince Dziekan ist ein Senior Academic and Practitioner-Researcher, der sich in seiner Arbeit mit der Transformation zeitgenössischer kuratorischer Praktiken an der Schnittstelle von neuen Designpraktiken, kreativer Technologie und Museumskultur beschäftigt. Er ist Herausgeber von „The Encyclopaedia of New Media Art“ (Bloomsbury) und Mitherausgeber der Buchreihe „Critical Perspectives on Museums and Digital Technology“ (Routledge). Seine neuesten Bücher sind „Museums and design practices“ (zusammen mit Marco Mason) und „Museums and Digital Confidence: Organisation, Collection, Interface“ (zusammen mit Ross Parry und Karin de Wild).
Chantal Eschenfelder (Städel Museum und in der Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt am Main)
Chantal Eschenfelder studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Amerikanistik. Sie begann als Projektmanagerin für Kultur und neue Medien im Europabüro der Stadt Köln und war ab 2000 als wissenschaftliche Referentin für das Museum Ludwig, das Wallraf-Richartz-Museum und das Museum für Angewandte Kunst beim Museumsdienst Köln beschäftigt. Seit 2007 leitet sie die Kunstvermittlung im Städel Museum und in der Liebieghaus Skulpturensammlung, von 2011 bis 2022 auch in der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Ein wichtiges Ziel ihrer Vermittlungsarbeit ist die Öffnung von Kulturinstitutionen in alle Bereiche der Gesellschaft. Im Rahmen der digitalen Erweiterung beschäftigt sie sich aktuell mit der Übertragung von Strategien der Kunstvermittlung in den digitalen Raum. Darüber hinaus leitet sie seit 2013 zusätzlich die Digitale Sammlung. Für das Digitorial zur Ausstellung Monet und die Geburt des Impressionismus im Städel Museum gewann sie mit ihrem Team 2015 den Grimme Online Award.


Grischka Petri (Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, FIZ Karlsruhe/Universität Heidelberg)
Grischka Petri leitet die Abteilung Urheberrecht im Bereich Immaterialgüterrechte bei FIZ Karlsruhe (Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur) und ist Privatdozent für Kunstgeschichte. Nach Lehrtätigkeiten an den Universitäten Bonn, Köln, Basel, Regensburg, Tübingen und Jena vertritt er im Sommersemester 2025 eine Professur für Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg. Er gehört seit 2021 zum Team des Legal Helpdesk bei NFDI4Culture und publiziert regelmäßig zu Themen des Urheberrechts im Kontext der Kulturwissenschaft und -praxis.
Chiara Zuanni (Universität für Weiterbildung Krems)
Seit September 2025 ist Chiara Zuanni ordentliche Professorin für Digital Cultures und Digital Humanities an der Universität für Weiterbildung Krems. Zuvor war sie außerordentliche Professorin für Digital Humanities mit Schwerpunkt Museologie an der Universität Graz, wo sie 2024 ihre Habilitation zum Thema „Museum Data in Theory and Practice” abschloss. Sie studierte in Italien (BA in Klassischer Philologie und MA in Archäologie, Universität Bologna) und im Vereinigten Königreich (PhD in Museologie, Universität Manchester), wo sie auch Postdoc-Stellen an der Universität Liverpool und am Victoria & Albert Museum innehatte. Ihre Forschungsschwerpunkte sind digitale Praktiken in Museen, Ausstellungsgeschichte, Social Media und Digital Audience Research, 3D-Digitalisierung sowie die Vermittlung der Vergangenheit in digitalen Medien und Kulturerbe-Institutionen.


Franz Smola (Kurator, Österreichische Galerie Belvedere)
Franz Smola ist seit 2017 Kurator für die Kunst des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts am Belvedere in Wien. Von 2009 bis 2017 war er als Sammlungskurator im Leopold Museum, Wien, tätig. Von 2013 bis 2015 übte er dort auch die Funktion des interimistischen Museologischen Direktors aus. Smola kuratiert und mit-kuratiert regelmäßig Ausstellungen mit Themenschwerpunkten internationale klassische Moderne sowie Wien um 1900. Zu den rezenten, von Smola kuratierten Projekten zählen unter anderem Klimt. La Secessione e l´Italia, Museo di Roma, Rom, Oktober 2021 bis März 2022 sowie Gustav Klimt. Pigment & Pixel. Mit Technologie Kunst neu entdecken, Belvedere, Wien, Februar bis September 2025.
Michel Pfeiffer (Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft, Fachhochschule Graubünden)
Michel Pfeiffer ist Dozent am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft, an der Fachhochschule Graubünden (FHGR) in Chur, Schweiz. Dort leitet das Digitalisierungslabor mit den Ziel Fotografie und audiovisuelle Medien archivwürdig zu transmedialisieren. Seine aktuellen Forschungsfragen befassen sich mit der Digitalisierung, Erhaltung und Vermittlung von Kulturgütern, im Besonderen Objekt- und Metadaten im Spannungsfeld zwischen Bibliotheken, Archiven und Museen.
Michel Pfeiffer ist Experte für digitales Sammlungsmanagement. Seine breite praktische Erfahrung und die fundierten theoretischen Kenntnisse ermöglichen ihm die Analyse von komplexen archivwissenschaftlichen Fragenstellungen, die Entwicklung von individuellen Lösungen und deren Umsetzung. Als selbstständiger Fotograf war er schon Anfang der 90er Jahre mit der Digitalisierung von Fotografien konfrontiert. Enttäuscht von den damaligen digitalen Reproduktionsmöglichkeiten setzte er sich intensiv mit der Digitalisierung und deren Qualitätskriterien auseinander. Getrieben von der Idee optimale Prozesse umzusetzen baute er zuerst für die eigene Firma, später für Kunden unterschiedliche Bilddatenbanken auf.
Heute ist er Dozent für Informationswissenschaft an der FHGR (Fachhochschule Graubünden), in der Schweiz tätig. Er unterrichtet verschiede Themen wie: Grundlagen der Digitalisierung, Internationale Digitalisierungsstandards, Bilderschliessung, Vermittlung von Inhalten in Digital Asset Managementsystemen sowie den Lebenszyklus der digitalen Langzeitarchivierung.

Rebecca Kahn (Universität Wien)
Rebecca Kahn ist post-doctoral researcher am Institut für Geschichte der Universität Wien. Sie befasst sich mit der Digitalisierung von Museumssammlungen und deren Dokumentation und interessiert sich dafür, wie Museen Linked Data, das Semantic Web und andere Big-Data-Methoden einsetzen, um Sammlungen miteinander zu verknüpfen, sowie für die ethischen Fragen im Zusammenhang mit der Nutzung und Verwertung von Museumsdaten im Internet.


Florian Windhager (Universität für Weiterbildung Krems)
Studium der Philosophie, Soziologie und Psychologie an der Universität Wien mit Fokus auf Kulturphilosophie und Wissenschaftstheorie. Doktorat in digitalen Geisteswissenschaften an der Universität Wien. Studium Integrale für Wissenschaftskommunikation und Mitarbeit am Lehrstuhl für Kultur- und Medientheorie an der Akademie der bildenden Künste und der Akademie für Angewandte Kunst Wien. Seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Projektleiter und Vortragender an der Universität für Weiterbildung Krems, zuerst am Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement und am Department für Kunst und Kulturwissenschaften. Vortragender an der Universität Graz, Passau und Wien.
Teilnehmende

Tina Aischmann (Kunstsammlungen Zwickau)
Ich arbeite als Museologin an den Kunstsammlungen Zwickau. Aktuell begleite ich die Einführung einer neuen Sammlungsdatenbank und entwickle digitale sowie partizipative Vermittlungsformate. Zuvor war ich u. a. im Bereich Klimabilanzierung musealer Projekte tätig. Mein Studium der Museologie absolvierte ich in Leipzig, zuvor schloss ich eine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste ab. Mich interessieren besonders digitale Strategien für kleinere Sammlungseinrichtungen.
Bettina Buchendorfer (Kunstsammlung und Archiv der Universität für angewandte Kunst Wien)
Bettina Buchendorfer studierte Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Wien. Sie ist seit 2018 Mitarbeiterin in Kunstsammlung und Archiv der Universität für angewandte Kunst Wien. Im Bereich Archiv- und Sammlungsmanagement ist sie u. a. verantwortlich für die Implementierung und Weiterentwicklung von Datenbank- und Digitalisierungsprojekten.


Marcus Feldbrügge (Museum Folkwang Essen)
Marcus Feldbrügge ist seit April 2025 Digitalmanager am Museum Folkwang in Essen. Dort verantwortet er die digitale Strategie und entwickelt innovative Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Vermittlung. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Graduiertenkolleg „Dokument – Text – Edition“ an der Bergischen Universität Wuppertal, wo er aktuell zur Rolle von Virtual Reality in der Editionswissenschaft promoviert. Er studierte Editionswissenschaft, Germanistik und Romanistik und ist als Autor, Dozent und Ausstellungskurator tätig.
Céline Florence Hug (Schweizerisches Nationalmuseum)
Céline Florence Hug ist seit 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Sammlungen und Ausstellungen des Schweizerischen Nationalmuseums. Sie ist Leiterin des Pilotprojekts «Stories» und beschäftigt sich mit Fragen zur digitalen Sammlungspräsentation und Vermittlung. Sie studierte Geschichte an der Universität Luzern und hat einen Masterabschluss in «Geschichtsdidaktik und öffentlicher Geschichtsvermittlung» der Pädagogischen Hochschule Luzern.


Manuela Husemann (Kunsthalle Mannheim)
Ich arbeite als Kuratorin, Sammlung und Digital Content Managerin an der Kunsthalle Mannheim. Neben der Konzeption und Umsetzung analoger Ausstellungen betreue ich die Sammlungsdatenbank (MuseumPlus) sowie die Schnittstelle zur Sammlung Online. Mein Fokus liegt auf der Verbindung kuratorischer und digitaler Strategien. Zuletzt realisierte ich eine digitale Rekonstruktion der historischen Ausstellung zur Neuen Sachlichkeit von 1925 als immersive Installation und erweiterbare Online-Datenbank.
Sebastian Kirsch (KHM-Museumsverband, Sammlung alter Musikinstrumente)
Sebastian Kirsch ist Musikwissenschaftler, Restaurator und Direktor der Sammlung alter Musikinstrumente am Kunsthistorischen Museum Wien. Er promovierte an der Universität Leipzig mit einer Arbeit zur Objektgeschichte historischer Lauten. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Instrumentenkunde, Digital Humanities und der musealen Vermittlung. Er ist international aktiv in Forschung, Lehre und Sammlungsdokumentation.


Edurne Kugeler (Musée national d’archéologie, d’histoire et d’art)
Edurne Kugeler wuchs in Luxemburg auf und studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Globalgeschichte an der Universität Wien. 2019 wurde sie als Assistentin in der Digitalisierung, Archiv und Bibliotheksabteilung des Musée national d’archéologie, d’histoire et d’art (MNAHA) eingestellt, die sie seit September 2023 leitet. Sowohl professionell als auch privat setzt sie sich für eine wertebasierte- und menschenzentrierte digitale Welt ein.
Mara Metzmacher (Haus der Geschichte Österreich)
Mara Metzmacher leitet aktuell den zeitgeschichtlichen Teil des Digitalisierungsprojekts „Viele Stimmen“ am Haus der Geschichte Österreich. Sie studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien und Bühnenbild an der Universität für angewandte Kunst. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie in verschiedenen Archiven und Sammlungen. Seit Februar 2024 gehört sie zum Public History Team des Hauses der Geschichte Österreich und ist dort für die Erfassung und wissenschaftliche Katalogisierung der Sammlungsobjekte sowie die Online-Sammlung zuständig.


Julia Neuerburg (Die Hundertwasser Gemeinnützige Privatstiftung)
Julia Neuerburg ist seit 2023 Projektmanagerin bei der Hundertwasser Gemeinnützigen Privatstiftung in Wien, wo sie unter anderem ein staatlich gefördertes Digitalisierungsprojekt betreute. Ziel war die Erschließung, nachhaltige Sicherung und digitale Vermittlung von Hundertwassers Werk. Neben ihrem Kunstgeschichtsstudium verfügt sie über einen Bachelor in Medien und Kommunikation. Berufliche Erfahrung sammelte sie in den Bereichen Marketing, Web Development, Content Management und Filmproduktion. Ihre Schwerpunkte liegen in der digitalen Kunstvermittlung, im Kulturmanagement und in der strategischen Kommunikation.
Dana Rostek (Lübecker Museen)
Studium der Kunstgeschichte und Medienwissenschaft in Bonn, währenddessen Tätigkeit als Kunstvermittlerin für die Schlösser Brühl und als studentische Hilfskraft in einem Forschungsprojekt zu Videoaktivismus. Abschluss mit einer Arbeit zur Gedächtnisausstellung für Georg Kolbe 1948 im Kunstverein Düsseldorf. Digitale Verwaltung der Sammlung des Max Ernst Museums als wissenschaftliche Hilfskraft. Volontariat mit den Schwerpunkten Kuratieren und Sammlungspflege bei den Kunstmuseen Krefeld. Seit September 2024 Mitarbeiterin in der Stabstelle Sammlungsdigitalisierung bei den Lübecker Museen.


Elisabeth Schlögl (Museumsforum Steiermark)
Elisabeth Schlögl studierte Kunstgeschichte in Graz und Collection Studies mit Schwerpunkt Digitales Sammlungsmanagement in Krems. Nach ihrer Tätigkeit als Assistenzkuratorin im Kunsthaus Graz arbeitet sie seit 2021 im Museumsforum Steiermark, das sie seit 2023 leitet. Sie begleitet inhaltlich die vom Land Steiermark verwaltete Digitalisierungsinitiative PantherWeb und koordiniert seit Mai 2025 die Arbeitsgemeinschaft Digitalisierung der Sammlungen am Universalmuseum Joanneum.
Elisabeth Stadlinger (Österreichische Nationalbibliothek)
Elisabeth Stadlinger ist seit 2023 an der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) als Projektmanagerin in der Digitalen Bibliothek tätig, wo sie das Großdigitalisierungsprojekt “Austrian Books Online” leitet sowie unterschiedliche Drittmittelprojekte der Abteilung Forschung und Datenservices betreut. Sie studierte Italianistik und Russistik in Wien und Bologna und veröffentlichte 2022 ihre Monographie „Carlo Gozzi in Russland. Zur Rezeptionsgeschichte aus zwei Jahrhunderten“ (Frank & Timme, Berlin). Anhand ihrer Koordinierung von Digitalisierungsprojekten der Österreichischen Nationalbibliothek unterstützt sie die digitale Öffnung des Bibliotheksbestands mit besonderem Schwerpunkt auf Forschungsdesiderata der Digital Humanities.


Edwina Green (National Gallery of Victoria)
Edwina Green ist eine Trawlwoolway-Künstlerin und Kuratorin für Kunst der First Nations an der National Gallery of Victoria mit Sitz in Naarm (Melbourne). Ihre interdisziplinäre Praxis umfasst Malerei, Skulptur, Design und zeitbasierte Medien und untersucht Narrative von Identität, Erinnerung und kultureller Kontinuität. Edwina Green ist tief mit ihrem Land verbunden und greift häufig auf die materielle und symbolische Sprache gewebter Formen und Austernschalen zurück, um die Auswirkungen der Kolonialisierung und die Kraft der kulturellen Wiederaneignung zu untersuchen. Als Kuratorin stellt sie die Stimmen der First Nations in den Mittelpunkt und schafft Räume, die Verbindung, Sichtbarkeit und den Dialog zwischen den Generationen fördern. Mit ihrem Hintergrund in Bildung und Kunst engagiert sich Edwina für das Geschichtenerzählen als Instrument der Transformation. Ihre Arbeiten wurden in Galerien, Institutionen und im öffentlichen Raum in Australien und international ausgestellt, als Auftragsarbeiten realisiert und ausgezeichnet.
Janice Falsone (South East Centre for Contemporary Art)
Janice Falsone ist derzeit Galerieleiterin am South East Centre for Contemporary Art (SECCA) in Djiringanj Country, New South Wales. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung in kuratorischen und künstlerischen Führungspositionen, vor allem in Kamberri/Canberra und Meanjin/Brisbane, darunter als Direktorin von Canberra Contemporary und PhotoAccess sowie in Funktionen bei M16 Artspace, Australian National Capital Artists und Queensland Artworkers Alliance. Janice Falsone hat auch im Bereich von Interessenvertretungen gearbeitet, unter anderem bei der Australian Business Arts Foundation und dem Australian Institute of Architects. Sie hat einen Bachelor of Fine Arts (First Class Honours) der Griffith University und hat das Leadership-Programm „Foundations of Directorship” des Australian Institute of Company Directors sowie das SEC Newgate-Leadership-Programm von Creative Australia absolviert. Janice Falsone ist außerdem Vorstandsmitglied der National Association for the Visual Arts (NAVA). Sie konzentriert sich auf ethische, integrative und ortsbezogene digitale Strategien für kleine bis mittlere Kunstorganisationen und verbindet bei SECCA lokale und regionale mit nationalen und internationalen Diskussionen über zeitgenössische Kunst.


Megan Lawrence (Australia’s first museum)
Als Leiterin der Abteilung für Digitales am Australia’s first museum ist Megan Lawrence für die digitale Strategie und das Experience Design verantwortlich. Sie leitet abteilungsübergreifende Teams, die preisgekrönte Projekte realisieren, darunter die Neugestaltung der Website, das bahnbrechende Citizen-Science-Projekt FrogID und das
von den First Nations geleitete digitaler Zwillings-Projekt „Unsettled“. Megan Laurences Führungsrolle reicht über institutionelle Grenzen hinaus, da sie Vorsitzende des Sydney Culture Network und Organisatorin von Data Salons für GLAM-Fachleute ist. Als Government Fellow beim Future Government Institute und Vortragende auf Konferenzen wie SXSW und dem National Digital Forum in Neuseeland trägt sie zu globalen Diskussionen über digitale und KI-Anwendungen im Kultursektor bei. Ihre frühe Karriere als New-Media-Künstlerin, bei der sie sich mit Kunst-Wissenschaft-Kooperationen befasste, die Teilnahme an der ISEA, akademische Positionen an der ANU und der UTS sowie die Rolle als Executive Producer (Digital) bei einem ARC-Forschungsprojekt mit UNSW iCinema, hat ihre kreative und technische Expertise in der Forschung und Praxis im Bereich der digitalen Kultur weiterentwickelt.